Schneller ans Geld
Die Ware ist geliefert, der Kunde zufrieden - nur die Rechnung ist noch nicht bezahlt. Mit einem effizienten Forderungsmanagement erhalten Sie schneller was Ihnen zusteht.

Auf den ersten Blick scheint es gar nicht so schlimm zu sein, wenn die eine oder andere Rechnung vom Kunden nicht oder zu spät gezahlt wird. Doch Vorsicht: Schnell summieren sich die Außenstände zu einer existenzbedrohenden Gefahr, wie ein Rechenbeispiel der Wirtschaftsauskunftei D&B Deutschland zeigt:
Wenn die Firma jährlich Forderungsausfälle von weniger als 0,5 Prozent vom Umsatz hinnimmt, muss sie 25 Prozent mehr Umsatz erzielen, um diesen Verlust zu kompensieren.
Die folgenden zehn Punkte helfen, ein effizientes Forderungsmanagement aufzustellen.
- Beginnen Sie bereits vor dem Vertragsabschluss mit den Vorsichtsmaßnahmen: So lange Sie die Zahlungsgewohnheiten des Kunden noch nicht kennen, sollten Sie ausschließlich gegen Vorkasse liefern beziehungsweise leisten.
- Ist dies nicht möglich, weil zum Beispiel in der Branche Ratenzahlungen üblich sind, muss unbedingt eine Bonitätsauskunft eingeholt werden. Etwa über die Auskunfteien (Creditreform, D&B oder Bürgel), die Schufa, das Handelsregister, das Schuldnerverzeichnis beim Amtsgericht oder die Kreditversicherung (etwa Hermes). Um Ihre Ansprüche zu sichern, sollten Sie auch Stammkunden regelmäßig unter die Lupe nehmen.
- Grundsätzlich sollten Sie vor dem Vertragsabschluss auch prüfen, ob die angegebene Adresse vollständig und richtig ist - das erspart beim späteren Forderungseinzug viel Arbeit und Ärger. Außerdem ist zu klären, ob der Vertragspartner auch tatsächlich berechtigt ist, Bestellungen aufzugeben.
- Bei größeren Rechnungssummen ist es üblich, sich einen Eigentumsvorbehalt zu sichern. Oder auf eine Sicherungsübereignung zu bestehen.
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