Jung, erfolgreich - kreativ
Mehr als 122.000 Menschen gründeten im letzten Jahr eine Firma in einer kreativen Branche. Die KfW hat nun untersucht, welche persönlichen Voraussetzungen die jungen Chefs mitbringen.

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Das Ergebnis: Im Vergleich zu den Gründern anderer Branchen sind die Jungunternehmer aus der kreativen Wirtschaft jünger, besser ausgebildet und beständiger.
Jeder Vierte startet im Bereich Software, Spiele oder Werbung. Relativ selten sind dagegen Start-ups in der Film-, Rundfunk- oder Fernsehwirtschaft. Als regionale Hochburgen für Kreativgründer gelten Berlin, Hamburg und Bremen.
Fast 60 Prozent starten ihren Betrieb zunächst als Nebenjob und 80 Prozent benötigen zunächst keine Mitarbeiter. "Sie testen ihre Kreativität und Geschäftsideen aus - und das gern parallel zur Ausbildung oder zum Studium", sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.
Dennoch bescheinigt ihnen das Frankfurter Institut einen langen Atem: Drei Jahre nach dem Start sind noch fast 80 Prozent der Gründer aktiv. Zum Vergleich: In den übrigen Wirtschaftsbereichen musste bereits jeder Dritte in der schwierigen Startphase aufgeben.
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