20.01.2010
von: Susanne Widrat
Umgangsformen für Unternehmerinnen
Der Umgang im Alltag
- Kritisieren Sie nie Abwesende, denn Wände haben bekanntlich Ohren und Gerede wirft kein gutes Licht auf Sie. Genau hingucken und nachfragen ist Pflicht bei Irritationen.
- Danken Sie in Schreiben oder Mails an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für deren tatkräftige Unterstützung.
- Loben Sie auch. Und zwar aus ehrlicher Überzeugung und in der richtigen Dosis. Das motiviert, wie Sie wissen, ungemein und steigert Ihren eigenen Sympathiebonus. Nicht wenige Vorgesetzte versagen ihrem Team die verdiente Anerkennung in der Befürchtung, dass diese dann gleich mit der Forderung nach einer Gehaltserhöhung auf der Matte stehen. Die Lobverweigerer schaden sich selbst, denn Menschen ohne positives Feedback arbeiten weniger beflügelt als die Anerkannten.
- Sind Sie selbst die Empfängerin einer kleinen Lobeshymne, dann wehren Sie das Kompliment nicht in gespielter Bescheidenheit ab. Mit einem strahlenden Lächeln und einem "Danke" belohnen Sie den Lobenden für seine Liebenswürdigkeit.
- Umgekehrt gilt: Wer auch mal einen Fehler unumwunden eingestehen kann, zeigt Selbstvertrauen und Souveränität.
- Geben Sie allen Mitarbeitern Ihre spürbare Wertschätzung. Dies bedeutet: Keine grußlosen, unfreundlichen Antworten per E-Mail oder SMS und wenigstens ein ok, ja oder nein als schnelle Reaktion.
- Nehmen Sie an Ihren Betriebsfeiern teil - kneifen gilt nicht.
- Pünktlichkeit ist immer ein Zeichen von Wertschätzung.
- Beantworten Sie selbst Ihre privaten Einladungen und Geburtstagsgrüße - lassen Sie nicht über Ihre Sekretärin danken. Greifen Sie auch eigenhändig zum Hörer, um ein privates Gespräch zu führen.
© 2010 impulse













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