Frankfurt ist Software-Hochburg
Die Software-Branche gehört zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftssegmenten in Deutschland. Der aktuelle "Software-Atlas 2011" des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt, in welchen Regionen sich die meisten Unternehmer niederlassen - ein ideales Startumfeld für Gründer.

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Die Nummer eins unter den deutschen Standorten ist der Rhein-Neckar-Kreis. Fast jeder elfte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in dieser Region hat bei einer Software-Schmiede oder einem IT-Dienstleister angeheuert.
Die weiteren Top-10-Platzierungen:
2. Landkreis München (Beschäftigungsanteil: 8,1%),
3. Leverkusen (5,9 %),
4. Darmstadt (5,8 %),
5. Karlsruhe (5,5 %),
6. Fürstenfeldbruck (5,4 %),
7. Böblingen (4,7 %),
8. Paderborn (4,7 %),
9. Nürnberg (4,6 %) und
10. Aachen (4,4 %).
Das ISI erwartet, dass Software- und IT-Dienstleistungen auch in den kommenden zehn Jahren an Bedeutung gewinnen werden. So gehen die Forscher davon aus, dass sich der Anteil an der bundesdeutschen Gesamtbeschäftigung um rund 35 Prozent auf dann 2,32 Prozent erhöhen wird. Und auch die Bruttowertschöpfung sowie der Umsatz sollen in vergleichbarem Maße steigen.
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Die bisher schon starken Standorte werden bis 2020 ihre Bedeutung weiter ausbauen. Doch das ISI erwartet auch, dass sich die regionale Ausbreitung der Branche fortsetzt. Davon werden die großen Ballungsgebiete wie Berlin, Hamburg oder das Ruhrgebiet profitieren - laut ISI-Prognose werden sich hier künftig vor allem jene Start-ups niederlassen, die Software für Verbraucher anbieten.
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